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Beirat Weser-Ems

Bericht vom ersten Treffen am 28. Juni 2011

Am 28. Juni 2011 trafen sich die Mitglieder des Beirats Weser-Ems zu ihrer ersten Sitzung im EWE KundenCenter Cloppenburg. Drei Stunden waren vorgesehen, die es möglichst intensiv für das von den Kunden am häufigsten genannte Thema „Energiepreise“ zu nutzen galt. Daher startete Christian Haferkamp, in der EWE ENERGIE AG zuständig für den Energievertrieb, nach einer kurzen Vorstellungsrunde und einigen organisatorischen Punkten in den inhaltlichen Teil des Abends. Als Grundlage für die anschließende Diskussion erklärte er, welche Bestandteile die Preise für Strom und Erdgas in Deutschland enthalten: die Netzentgelte, den Energieeinkauf, die Energiesteuern sowie die Mehrwertsteuer, die Vertriebskosten und (für Strom) auch die Abgabe zur Förderung der Erneuerbaren. Schnell zeigten sich dann das große Interesse und der Gesprächsbedarf in der Runde: Konkrete Vorschläge, Wünsche nach detaillierteren Informationen von EWE sowie Rückfragen etwa zu den geringen Einflussmöglichkeiten des Unternehmens auf die Preisbestandteile wechselten einander ab. Zufrieden zeigte sich Kundenbeiratsmitglied K. Borchers mit den einleitenden Erklärungen zu den Preisen: „Ich war im Vorhinein skeptisch und habe gesagt: Das werden sie uns wohl nicht zeigen. Beim Treffen haben wir aber durchaus Einblicke bekommen.“

Ob es im Folgenden um die genauen Zeitpunkte der Preisanpassungen, politische Einflüsse auf Entscheidungen von EWE, die Gestaltung der Rechnungen oder die Information der Kunden ging – Vorstand Jörg Budde und Vertriebsleiter Christian Haferkamp erklärten Zusammenhänge, nahmen konstruktive Kritik und auch erste Ideen entgegen. Zum Beispiel eine Rückmeldung zur Kommunikation: Die einleitenden Informationen über die verschiedenen Preisbestandteile bewerteten die Kundenbeiräte als hilfreich für ihr Verständnis. Warum also nicht das Internet und andere Kommunikationsmittel vermehrt dazu nutzen, allen Kunden kontinuierlich Informationsangebote rund um das Thema „Preise“ zu machen? Wobei sich Umfang und Tiefe der Darstellung, auch das zeigte sich im Laufe des Abends, nach der jeweiligen Interessenslage unterschiedlicher Kundengruppen richten müssen.

Haferkamp zog im Rückblick auf das erste Treffen ein positives Fazit: „Ich denke, wir konnten den Beiratsmitgliedern einen guten ersten Eindruck von der Art des Dialogs geben, den wir als EWE mit unseren Kunden führen wollen. Wie erhofft konnten wir auch schon einige Anregungen mitnehmen.“ Dass sich der Beirat auf dem richtigen Weg befindet, zeigten erste Stimmen aus den Reihen der Mitglieder. Als „locker und informativ“ wurde das Treffen empfunden, das schon viel „Licht ins Dunkel“ gebracht habe. „Noch mehr Offenheit für das, was die Kunden sagen“ lautete ein Wunsch für die kommenden Zusammenkünfte, denen man optimistisch entgegensieht: „Das mag wohl was werden!“

Ausblick: Nächstes Treffen im Oktober

Der Termin für das nächste Treffen steht schon fest: Am 6. Oktober trifft sich der Beirat Weser-Ems erneut und setzt seine Diskussion zum Thema „Preise“ fort. Über den nächsten Schwerpunkt haben sich die Mitglieder ebenfalls verständigt: Weiter geht es mit der „Beziehung zwischen EWE und den Kunden“ – einem weiteren Thema, das sich besonders häufig unter den Einsendungen befand. Erste Ideen wurden bereits gesammelt: Unter anderem soll es am 6. Oktober um die von EWE eingerichteten Kontaktkanäle und die Erfahrungen der Beiratsmitglieder mit dem telefonischen Service gehen.

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