Beirat Weser-Elbe

Die Beiratsmitglieder von links nach rechts:
H. Doerks (Hanstedt), U. Dornieden (Hatten), M. Neumann (Hellwege), R. Völz (Schiffdorf), D. Zabrodsky (Hude), W. Sill (Schiffdorf), J. Fritsche (Cuxhaven), M. Teichmann (Fredenbeck), W. Böhmert (Cuxhaven), E. Bohlmann (Jork), M. Eilers (Dorum)
Bericht vom zweiten Treffen am 12. Januar 2012
Ein kurzer Rückblick stand am 12. Januar beim zweiten Treffen des Kundenbeirats Weser-Elbe auf der Tagesordnung, denn seit Anfang 2012 gibt es den EWE Haus-Check. Die Idee zu einem solchen Angebot hatte die Runde im September 2011 eingebracht. Ihre Argumentation: Viele Kunden begrüßen Dienstleistungen von EWE zur Energieberatung, die Mehrheit wünsche sich aber preisgünstige Einstiegsprodukte. Mit seiner Anregung stützte der Beirat bereits vorhandene Überlegungen bei EWE.
Beantwortet wurden beim zweiten Treffen auch die Fragen, die im Herbst zum Thema Klimaschutz und erneuerbare Energien offengeblieben waren. Der Beirat hatte zum Beispiel um vertiefte Informationen darüber gebeten, wie die verschiedenen regenerativen Energiequellen zu bewerten seien. Schließlich, so die Wahrnehmung der Kunden, sei auch jede Biogasanlage und jedes Windrad mit Konsequenzen für die Umwelt verbunden. Antworten lieferte Dr. Heinrich Tschochohei, bei EWE zuständig für Energie- und CO2-Managament. Er erläuterte die Vorgehensweise wissenschaftlicher Institute bei der Berechnung, welche Menge an klimaschädlichen Gasen pro erzeugter kWh freigesetzt wird. Denn Kohlendioxid, so Tschochohei, entstehe ganz klar auch bei der Installation von Anlagen (wie z.B. Windrädern) und beim Transport von Rohstoffen (wie z.B. Biomasse). Im Vergleich schneidet etwa eine Windkraftanlage deutlich besser ab als eine Photovoltaik-Anlage.
Auch bei seinem zweiten Treffen machte der Beirat wieder viele Verbesserungsvorschläge, insbesondere zum Schwerpunktthema des Abends, der Kundenkommunikation. Die Mitarbeiter des Unternehmens stärker in den Vordergrund zu rücken, von ihren Aufgaben zu berichten und der Werbung auf diese Weise einen persönlicheren Anstrich zu geben – eine der zentralen Empfehlungen des Abends. Kritisch hinterfragt wurden auch öffentliche Bekanntmachungen, zu denen EWE vom Gesetzgeber verpflichtet ist. M. Teichmann etwa stolperte in der Zeitung über die „Änderung der besonderen Bedingungen für EWE Wärme plus“ und warf die Frage auf, ob nicht eine weniger komplizierte Darstellung möglich sei. Seine eingeschränkten Handlungsspielräume erläuterte Vertriebsleiter Christian Haferkamp: „Die Inhalte werden uns sehr genau vorgeschrieben. Trotzdem werden wir natürlich prüfen, ob es eine kundenfreundlichere Lösung geben kann.“
Beim dritten Treffen im Mai wird sich alles um das Thema Telekommunikation drehen. Fragen hat der Beirat bereits gesammelt: Diskutiert werden sollen mit der Geschäftsführung der EWE TEL GmbH unter anderem der Kundenservice, der Prozess bei einem Anbieterwechsel und die Verfügbarkeit von DSL.


