Wo kommt der Strom von EWE her?
Kernenergie, fossile Energie und erneuerbare Energie stellen die wichtigsten Quellen zur Stromerzeugung in Deutschland dar. Wir informieren Sie an dieser Stelle darüber, aus welchen Energieträgern sich der Strom von EWE zusammensetzt. Außerdem erhalten Sie Angaben über die bei der Energieerzeugung verursachten Umweltauswirkungen.
Wie setzt sich der Strom von EWE zusammen?
Die rechts im Dowloadbereich stehende Datei zeigt die Zusammensetzung des gesamten Stromes von EWE, der einzelnen Energieprodukte sowie die prozentualen Anteile im Gesamtdurchschnitt der Energieversorger in Deutschland. Alle Angaben beruhen auf den Informationen der Vorlieferanten. Ausgewiesen sind die Zahlen für das Jahr 2010.
Der Strom von EWE setzte sich im Jahr 2010 zu 24,1 % aus Kernenergie, zu 57,3 % aus fossiler Energie und zu 18,6 % aus erneuerbarer Energie zusammen. 41,5 % der fossilen Energie wurden dabei mittels des Energieträgers Kohle und 11,6 % mittels des Energieträgers Erdgas erzeugt. Bei EWE fielen im Jahr 2010 CO2-Emissionen in Höhe von 494 g/kWh (Gramm pro Kilowattstunde) an. Der radioaktive Abfall betrug 0,0006 g/kWh. Ökostrom-Produkte wie EWE Strom NaturWatt® oder EWE Werder Strom werden hingegen ausschließlich aus erneuerbaren Ressourcen erzeugt. Daher entstehen bei diesen Produkten weder CO2-Emissionen noch radioaktiver Abfall.
Was ist der Unterschied zwischen Kernenergie, fossiler Energie und erneuerbarer Energie?
Erneuerbare Energie wird beispielsweise aus Windkraft, Sonnenwärme, Wasserkraft, oder Biomasse gewonnen. Bei der Stromerzeugung durch erneuerbare Energiequellen fallen weder radioaktiver Abfall noch CO2-Emissionen an.
Zu den fossilen Energieträgern gehören u. a. Erdgas, Erdöl, Braunkohle und Steinkohle. Bei ihrer Verbrennung entsteht zum einen Energie, zum anderen setzt diese Form der Energiegewinnung CO2 frei. CO2 gilt heute als Hauptursache für die zunehmende globale Klimaerwärmung.
Kernenergie gewinnt man in erster Linie durch die Kernspaltung des Brennstoffes Uran. Die dabei frei gesetzte Wärme wird zur Dampferzeugung genutzt, die wiederum über eine Dampfturbine mit angeschlossenem Generator geleitet wird. Bei der Kernspaltung fällt radioaktiver Abfall an. Die Lagerung dieses Abfalls ist wegen seiner hohen radioaktiven Strahlung und seiner langen Halbwertzeit sehr aufwändig.
